#52goodthings Nr. 52: Erfolge feiern

Monsterparty - Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 52: Erfolge feiern

Ich lasse mir gerade ein Ständchen von dieser illustren Gruppe kleiner Monster bringen – denn ich hab’s durchgezogen: 52 Illustrationen für meine Challenge #52goodthings! Zeit für einen kleinen Rückblick und ein Resumee der ganzen Geschichte:

Meine Challenge #52goodthings – es begann mit viel Zahnpasta

Die Idee mit der Challenge hatte ich, weil ich ein Bild von einer kleinen Viecher-Familie beim Zähneputzen illustriert hatte. Klar kann man Sachen einfach so machen/posten. Aber irgendwie war mir nach mehr. Ich wollte einen Rahmen, der mir half, mich im Illustrieren voranzubringen und mich kreativ auszutoben. Eine gute Prise Verbindlichkeit mir selbst gegenüber sollte das Ganze auch reinbringen – et voilà, die Challenge war geboren.

Seit einem Jahr poste ich jeden Donnerstag ein Bild und einen Blogartikel zum Thema #52goodthings. Aufs Jahr gesehen hat das sehr viel Spaß gemacht. Klar, es gab auch die eine oder andere Woche, in der……

  • …ich am liebsten geknickt hätte.
  • …mir die Ideen fehlten.
  • …es zeitlich eigentlich gar nicht reingepasst hat.

Aber irgendwie hat es dann doch immer geklappt mit der Motivation, den Ideen und der Zeit. Vermutlich, weil ich’s einfach ganz doll durchziehen wollte. Und diesen Erfolg feiere ich heute!

Wie ich die “guten Dinge” ausgewählt habe

Bei der Auswahl des wöchentlichen Themas habe ich mich von meinem Bauchgefühl leiten lassen. Meistens hingen die Themen direkt mit meinen Erlebnissen der jeweiligen Woche zusammen. Manchmal habe ich mir aber auch einen Klassiker rausgepickt, wie Familie oder Glück. An die ganz großen Dinger habe ich mich allerdings nicht rangewagt: Liebe und Frieden zum Beispiel. Da war mir die Hürde von “das muss perfekt werden” einfach zu hoch…Perfektionismus ist tatsächlich ein Kreativitätskiller – man geht ihm am besten aus dem Weg. Für mich bedeutete das, die Themen intuitiv so auszuwählen, dass ich mich damit wohl fühlte und mir auch etwas dazu einfiel. Das wird in 2018 übrigens etwas anders laufen…aber dazu später mehr. Jetzt liste ich euch tatsächlich mal alle #52goodthings mit Verlinkung auf den jeweiligen Blogartikel auf (püh!):

Und was kommt jetzt?

Ich hatte tatsächlich erst überlegt, ob ich die Challenge noch ein bisschen weitermache. Einfach, weil sie mir Spaß gemacht hat, weil sie mir gute Themen für Illustrationen und Blogartikel liefert und weil sie mir jede Woche schön verbindlich ein Commitment abverlangt. Aber wenn ich’s mir genau überlege, ist jetzt die Zeit für was Neues gekommen. Zumal ich die Sache mit dem Commitment nicht mehr so genau nehmen würde…die initialen #52goodthings sind ja durch und somit würde ich vermutlich ein bisschen ins Schludern kommen… 😉

Wie gut, dass mir Ende November eine neue “Challenge” über den Weg gelaufen ist: Das MATS Bootcamp. MATS steht für “Make art that sells” – eine Reihe von Online-Kursen für Illustratoren, in denen man Märkte näher kennenlernt und auch fiktive Kundenaufträge bearbeitet. Ziel ist es, sein Portfolio auszubauen, sich kreative Anregung zu holen und seinen illustrativen Horizont zu erweitern. Hier wählt man das Thema nämlich nicht selbst aus, sondern setzt sich mit einer von außen gestellten Aufgabe auseinander. Eine tolle Herausforderung, auf die ich sehr gespannt bin.

Und jetzt ist er gekommen: der offizielle Abschluss meiner Challenge! Irgendwie verrückt, dass ich jetzt damit durch bin… Vielleicht mache ich mir aus den ganzen Bildern ein kleines Buch. Das kann ich dann immer rausholen, wenn ich mal wieder einen Motivationsschub brauche und mich daran erinnern will, wie gut es sich anfühlt, etwas durchzuziehen. Aber jetzt ist erst mal ein Sektchen fällig – neben einem Monsterständchen die beste Art, Erfolge zu feiern! 😀