Kleine Shop-Pause über Weihnachten

Ihr Lieben, nachdem ich euch heute Morgen meine Weihnachtswünsche inklusive heiligem Dreierlei mit auf den Weg gegeben habe, kommt hier jetzt noch die offizielle Shop-Info rund um die Feiertage:

Ich werde ab morgen eine Woche megafaul sein. Mein DaWanda Shop macht vom 22. bis 29. Dezember Pause und auch fröhliche Bestellungen per Email oder sonstwie werden in dieser Zeit nicht bearbeitet. Danach bin ich wieder für euch zu haben. 😉

#52goodthings Nr. 50: Weihnachten

Weihnachten in drei Teilen - Bild zur Illustrationschallenge #52goodthings von Annimi

Stille Nacht, heilige Nacht, Geschenke-Action oder Zeit mit den Liebsten verbringen – was gefällt euch an Weihnachten am besten? Bei mir ist es eine Mischung aus allen dreien.

Das “heilige” Dreierlei von Weihnachten

Ich mag Weihnachten ziemlich gern. Es ist für mich ein fröhliches Fest, bei dem es sich alle gut gehen lassen und Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. In der Theorie.
In der Praxis sieht das meistens anders aus:

  • Es gibt im Vorfeld IMMER unterschiedliche Vorstellungen, wie das Fest vonstatten gehen soll.
  • Irgendwie bleibt die Geschenkefrage IMMER bis auf den letzten Meter “spannend”.
  • Man muss IMMER mit Last-Minute-Überfällen aller Art rechnen: irgendwas geht kaputt, kommt nicht rechtzeitig an, sorgt für Streitereien…

Und trotzdem freu ich mich jedes Jahr drauf. Das liegt am heiligen Dreierlei aus Ruhe, Geschenken und Zeit mit der Family. Mittlerweile hab ich auch den Dreh raus, wie ich alle drei unter einen Hut kriege:

Stille Nacht, heilige Nacht

Dafür ist Weihnachten da. Runterkommen, bei sich sein, still werden. Das kann man aber nur, wenn man sich auch Zeit dafür nimmt. Deshalb planen wir die Feiertage mittlerweile recht luftig mit vielen Pausen zum Ausruhen und draußen Auslüften dazwischen. Ich habe mir auch angewöhnt, meine Erwartungshaltung runterzuschrauben. Früher war Weihnachten ja immer DAS Ding und alles sollte perfekt und toll und oberschön sein. Mittlerweile lasse ich mich auf das ein, was kommt und kann so entspannter mit dem Fest der Fest umgehen. (das hilft übrigens auch dabei, die Last-Minute-Überfälle besser wegzustecken 😉 )

Geschenke-Action

Es gibt Jahre, da habe ich meine Weihnachtsgeschenke schon im September zusammen. Wenn mir etwas passendes über den Weg läuft, dann kaufe ich es einfach frühzeitig. Dieses Jahr wird allerdings eher so ein Auf-den-letzten-Meter-Jahr… Ein Glück weiß ich, was ich noch besorgen will und kann mich so zielstrebig auf den Weg machen. Ich schenke sehr gerne und mache mir ziemlich viele Gedanken, was dem Beschenkten gefallen könnte. Finde ich nichts Passendes, weiche ich nur ungern auf eine Ich-muss-was-schenken-Alternative aus… es ist auch schon vorgekommen, dass ich dann gar nichts geschenkt und denjenigen auf später vertröstet habe. Dieses Jahr habe ich speziell für meinen Mann echt coole Geschenke beisammen und freue mich jetzt schon auf sein Gesicht am Sonntag! 😀

Zeit mit den Liebsten

Obacht, hier kommt ein zweischneidiges Schwert! Einerseits ist Weihnachten DAS Fest, um Zeit mit der Familie zu verbringen und ich liebe es dafür. Andererseits kann das angesichts aller Umstände (s.o.) auch ganz schön stressig ausfallen oder sogar ganz in die Hose gehen. Hatten wir alles schon… Deshalb ist mein Tipp an dieser Stelle: Denkt an “Stille Nacht, heilige Nacht” und richtet euch und euer Fest entsprechend ein. Seid nett zueinander, drückt ein Auge zu, wenn Tante Gunhilde ein Gläschen zu viel hatte (oder ihr selbst!) und atmet tief durch, bevor die Nerven mit euch durchgehen.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch eine herrliche Weihnachtszeit, in der ihr die richtige Mischung aus dem heiligen Dreierlei findet! Lasst es euch gut gehen und genießt die (hoffentlich freie) Zeit! Wir sehen uns hier nächste Woche wieder, denn es stehen ja noch zwei Beiträge für meine #52goodthings aus! 😀

Liebe Grüße
Anni und die Viecher

#52goodthings Nr. 49: Post

Post vom Bären - Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 49: Post

Yay! Vorgestern segelte sie durch den Briefschlitz: die erste Weihnachtskarte! 😀

Liebe (Weihnachts-) Grüße finde ich natürlich immer toll – egal in welcher Form. Aber ich freu mich nach wie vor sehr über “echte” Post. Gerade in der heutigen Zeit, wo man alles per Mail oder WhatsApp verschickt, sind diese analogen Grüße wertvoller denn je. Ich würde jetzt gerne sagen, dass ich auch jedes Jahr liebevoll handgeschriebene Karten verschicke… Allerdings treffen an dieser Stelle drei unvereinbare Dinge zusammen:

  • meine sehr ausladende (und oft schlecht lesbare) Schrift
  • das Bedürfnis, jedem Kartenempfänger etwas Individuelles zu schreiben
  • der verfügbare Platz auf der Karte

Also mache ich einen Kompromiss: Es gibt eine Weihnachtskarte per Post, in der ein individueller Text steckt, der am Computer geschrieben und dann ausgedruckt wurde. Natürlich wird das ganze von Hand unterschrieben. Und jetzt muss ich diesen Blogpost ganz zügig beenden, denn ich habe bisher nur einen Bruchteil der Kartentexte fertig… 😉

Falls ich euch jetzt auf den Geschmack gebracht habe und ihr auch noch ganz flott ein paar Karten bestellen wollt: Weihnachtspost- und -klappkarten gibt’s im Annimi DaWanda Shop.

#52goodthings Nr. 48: Glühwein (und Glühwein-Geister)

Gluehwein-Geister im Gluehwein - Bild zur Illustrationschallenge #52goodthings von Annimi

Wenn es ein winterliches Getränk gibt, das ich fast genauso gerne trinke wie Ingwertee, dann ist es Glühwein! Leider trinke ich ihn nicht allzu oft… schließlich leben im Glühwein die Glühwein-Geister. Das sind kleine verrückte Typen, die einem lauter dusseliges Zeug in den Kopf setzen…

Glühwein-Geister sind Meister des Chaos

Sobald man einen Glühwein getrunken hat, gehen die Glühwein-Geister ans Werk. Als wahre Meister des Chaos lieben sie lautes Gelächter, unkontrolliertes Rumquasseln und überhaupt alles, was die Zunge lockert. Darüber hinaus verursachen sie einen leicht schwankenden Gang, der immer schlimmer wird, je mehr Glühwein man trinkt. Es kann sogar so weit kommenden, dass die betroffene Person sich gar nicht mehr ohne fremde Hilfe fortbewegen kann.

Vorher kommt es in der Regel zu einem leichten Versuch der Gegenwehr auf seiten des Glühwein-Trinkers. Er versucht, den kleinen Geistern mit deftigem Essen, wie Kartoffelpuffern, Pizza oder Pommes, den Gar aus zu machen. Meistens ohne Erfolg, denn Glühwein-Geister sind zähe kleine Burschen, die sich den Spaß nicht so leicht verderben lassen. Auch ein Umstieg auf andere Getränke wie Lumumba oder Eierpunsch zeigt meist keinerlei Wirkung… Sicherlich wären alle diese Dinge noch zu verkraften, wenn die Geister es dabei belassen würden. Leider sind sie ausgesprochene Morgenmuffel. Ganz im Sinne von “Mitgehangen, mitgefangen!” spürt der Glühwein-Trinker das in Form von Kopfweh und einem flauen Magen.

Wie kommt es also, dass Glühwein-Geister trotzdem eine treue Fangemeinde haben? Ich kann es nur aus meiner Sicht sagen: Glühwein finde ich unfassbar lecker (wenn er gut gemacht ist…) und wenn ich ihn in Maßen trinke, gibt er mir einem einen herrlich beschwingten Kopf. Darüber hinaus jagt er einem so wunderbar die Wärme in den Körper, wenn man zitternd und frierend draußen rumsteht. Da ist ein bisschen dummes Rumgequassel doch locker zu ertragen.

Übrigens gibt es auch eine “zahme” Alternative zu Glühwein: Punsch-Geister richten nicht annähernd so viel Chaos an, wie ihre hochprozentigen Verwandten… 😉

Weihnachten bei Familie Maus – mit Geschenkanhänger-Freebie

Geschenkanhaenger-Freebie von Annimi - Sternenmäuse

Wie Mäuse Weihnachten feiern

Wusstet ihr, dass Mäuse auch Weihnachten feiern? Sehr gerne sogar und mit allem, was dazugehört! Wenn sie ihre Wintervorräte sammeln, werden die besten Häppchen für das große Fest zur Seite gelegt. Es gibt dafür eine kleine extra Höhle, die “Schlemmer-Kammer” genannt wird. Hier stapeln sich die leckersten Nüsse, Samen und Beeren. Und wehe, einer macht sich vor dem großen Tag drüber her! Aber gucken darf man – also schauen sich die kleinen Mäusekinder in den Wochen vor Weihnachten fast täglich die ganzen Leckereien an und freuen sich schon wie verrückt auf Heiligabend.

Wenn der dann gekommen ist, wird Papa Maus mit den Kindern losgeschickt, um den “Tannenbaum” zu holen. Sie gehen in den Wald und suchen sich den schönsten Tannenzipfel aus, den sie finden können. Nachdem sie ihn vom Ast genagt haben, schleppen sie ihn alle gemeinsam zurück zur Wohnhöhle. Dort wird er mit roten Ilex-Beeren und weißen Knallerbsen geschmückt. Und dann ist es auch schon Zeit für das Festessen: Oh, wie die kleinen Mäuse es sich gut gehen lassen! Da gibt es Nussbraten und Beerenstampf, Samenpüree und Wurzelgemüse. Als Nachtisch bekommt jeder einen kleinen, süßen Apfel.

Und dann, wenn nichts mehr reingeht in die kleinen vollen Bäuche, werden Geschichten erzählt. Oma und Opa können am besten erzählen, denn sie haben schon am meisten erlebt. Wie das eine Jahr, als sie vor lauter Schnee keinen Fuß vor die Höhle setzen konnten und es deshalb keinen Tannenbaum gab. Oder als der kleine Erwin (Papa Maus) sich in einem Jahr nicht beherrschen konnte und im Alleingang die Schlemmer-Kammer geplündert hat. Die meisten dieser Geschichten kennen die Mäusekinder schon. Aber es ist jedes Jahr wieder toll, sie zu hören. Irgendwie gehören sie einfach zu Weihnachten dazu…

Mausiges Geschenkanhänger-Freebie zum Ausdrucken

Was bei uns Menschen eigentlich immer zu Weihnachten dazugehört, sind Geschenke. Liebevoll ausgesucht und schön verpackt liegen sie unterm Tannenbaum. In diesem Jahr könnt ihr euren Geschenken noch ein bisschen Mäuse-Charme verpassen: Ich habe für euch ein Geschenkanhänger-Freebie gemacht. Einfach das PDF downloaden, ausdrucken und die Kugeln ausschneiden. Dann könnt ihr sie entweder lochen und als Anhänger verwenden oder ihr klebt sie auf eure Geschenk auf.

Geschenkanhaenger-Freebie von Annimi - Mäuse

So sieht das Freebie aus:

Geschenkanhaenger-Freebie von Annimi - Ansicht

Und hier kannst du es dir runterladen: Annimi Geschenkanhänger-Freebie (PDF)

Die Idee dazu hatte ich, weil Illustratorin und Kreativcoach Johanna Fritz zur Blogparade aufgerufen hat. Bei der Aktion machen noch ganz viele andere Kreative mit – schaut also unbedingt mal diesen Blogpost an, denn dort gibt es noch ganz viele andere Anhänger- und Karten-Freebies für euch!

Und falls ihr noch auf der Suche nach tierischen Karten oder Geschenken zum Fest seid – schaut gerne in meinem DaWanda Shop vorbei!

#52goodthings Nr. 47: Lernen

Tiere im Klassenzimmer - Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 47: Lernen

Gelernt hab ich schon immer gern. Vorausgesetzt, ich kann selbst bestimmen, was und wie ich lerne… 😉

Neues lernen mach ich gern und regelmäßig

Es gibt ziemlich viele Sachen, die ich gerne wissen oder können möchte. Wenn mich etwas besonders hartnäckig prickt, dann muss ich dem folgen und mich “schlau machen”. Meistens sind das Dinge, die mir Freude oder einen konkreten Nutzen bringen (oder am besten beides gleichzeitig). In diesem Jahr habe ich besonders viel für und mit Annimi gelernt und mich in meiner kreativen Tätigkeit weitergebildet. Das waren ganz unterschiedliche Dinge, wie zum Beispiel ein Kurs in Grafikdesign, eine neue Geschäftsphilosophie namens “Karma Business” (entwickelt von Katja Niedermeier – schau mal hier) und viel Gelese in Sachen Social-Media und Produktpräsentation.

Damit ist aber noch nicht Schluss: Am letzten Wochenende habe ich mich spontan für zwei Kurse von Make Art That Sells (MATS) angemeldet. Dabei geht’s um verschiedene Märkte, in denen man als Illustrator tätig sein kann. Wie tickt der Markt? Woran erkennt man kommende Trends? Wer vergibt hier die Jobs? Das Ganze ist verbunden mit kreativen Assignments, die man dann direkt für sein Portfolio verwenden kann. Und das Beste: die Kurse sind online und “self-paced” – man kann sie also in seiner eigenen Zeit absolvieren. Das passt für mich besonders gut, da ich Neues gerne selbstbestimmt lerne. Und wenn ich mich freiwillig für so etwas entscheide, habe ich in der Regel auch kein Motivations- oder Zeitproblem. Das wird dann “passend gemacht”.

Mein Ziel: Ich möchte nie ausgelernt haben

Etwas zu lernen bedeutet auch, offen für Neues zu sein. Das wiederrum verhindert, dass man in alten Gewohnheiten stecken bleibt und sich in seinem Leben allzu bequem mit (nicht oder schlecht funktionierenden) Sachen einrichtet. Ich habe definitiv eine Tendenz, Dinge so zu tun, wie ich sie immer gemacht habe. Aber die Freude an Neuem und am Lernen selbst ist stärker. Es hilft dabei natürlich, dass ich “mir selbst entgegenkomme”, indem ich mir Lernmethoden aussuche, die zu mir und meiner selbstbestimmten Art passen. Ich wünsche mir, dass ich auf diese Weise den Spaß am Lernen nie verliere und mein Leben lang offen für Neues bleibe.

Übrigens fange ich meine beiden frisch gebuchten Kurse erst im neuen Jahr an. Das Weihnachtsgeschäft lässt grüßen – November und Dezember sind für mich Monate, die sich eher weniger zum lernen von neuen Dingen eignen… Aber diese Zeit ist hervorragend, um Pläne zu schmieden – zum Beispiel eine Bucketlist für 2018 zu schreiben. Wenn du da auch Spaß dran hast, dann lade dir gerne kostenfrei meine illustrierte Bucketlist 2018 herunter! (im dazugehörigen Blogartikel erfährst du auch, was das überhaupt ist… 😉 )

Auf’s Lernen, Pläne schmieden und Koteletten! (der Löwe in meiner Illustration trägt welche – fesch, oder?! )

Neu: Theo der Hausgeist

 

Theo der Hausgeist von Annimi

Yay und willkommen, Theo!

Die Besucher bei der DeMO in Osnabrück kennen den kleinen Hausgeist schon und auch die Ladenbesucher bei Hand & Maus haben ihn schon gesehen. Jetzt hab ich es endlich geschafft, Fotos von ihm zu machen und ihn in den DaWanda Shop zu stellen. Theo ist ein supercooler Typ, den eigentlich jeder im Haus haben sollte. Am besten stellt er sich mal kurz selbst vor:

Hausgeist Theo stellt sich vor

Hellö!
Ich bin Theo.
Als Hausgeist habe ich viele wichtigen Aufgaben: Ich beschütze dich und dein Zuhause, sorge für gute Laune und Gemütlichkeit, halte andere Geister fern und leiste deinen Haustieren und Grünpflanzen Gesellschaft. Den Abwasch muss du allerdings alleine machen…

Theo der Hausgeist von Annimi

Ich kann förmlich hören, wie ihr nach dem letzten Satz grummelt “Na toll…”. 😀
Tja, er kann halt nicht alles machen, der Theo. Aber ich finde, dass er schon ganz schön auf den Putz haut!

Zahlen, Daten, Fakten zum neuen Mitglied der Viechergemeinschaft

Wie alle Viecher ist Theo aus Bioplüsch gemacht. Der kleine Kuschelkumpel ist so gefertigt, dass er schon für die Kleinsten der Kleinen geeignet ist. Aber auch Erwachsene können bedenkenlos mit ihm kuscheln… 😉
Wenn Theo bei seinem anspruchsvollen Job mal wieder die Abkürzung durch den Kamin genommen hat, könnt ihr ihn bei 30° C Feinwäsche waschen. Lieber mag er allerdings ein Bad von Hand.

Da ich Theo von Hand fertige, sieht jeder ein bisschen anders aus und guckt wie er will. Natürlich immer gut gelaunt, denn seinen Job macht er wirklich gern! Du bekommst ein Kärtchen mit dazu, auf dem seine Jobbeschreibung draufsteht.

Jobbeschreibung/Karte von Theo dem Hausgeist

Abwechslung muss sein

Theo gibt es in verschiedenen Varianten. Sein Gesicht kann weiß, hellgrau oder dunkelgrau sein. Und er kann ein Herz bekommen, wenn ihr das möchtet. Das Herz kann unterschiedliche Farben haben. Es gibt rot, pink, rosa, türkis, hellblau, hellgrün, gelb und orange. Bitte schreibt mir eure Wunschfarbe mit der Bestellung. Die kleinen Herzen mache ich übrigens auch individuell – deshalb sieht auch hier jedes ein bisschen anders aus. Je nach Lust und Laune sitzt es eher mittig oder seitlich – das verbuche ich mal unter kreativer Freiheit. 😉

Wenn ihr mehr Fotos von Theo sehen möchtet, dann schaut gerne hier. Bestellen könnt ihr ihn wie gewohnt über das Kontaktformular oder in meinem DaWanda-Shop.

#52goodthings Nr. 45: Musik

Maus mit Flying V – Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 45: Musik

Das Leben wäre ohne Musik manchmal einfach zu leise. Und definitv um eine unfassbar gute Sache ärmer.

Musik ist ein Teil meines Lebens seit ich denken kann. Als ich klein war, lief bei uns zu Hause ganz oft der Plattenspieler: Beatles, Stones und viel anderer 60er/70er Rock. Dazwischen auch mal Radio. Und Weihnachten konnte gar nicht anfangen ohne die wunderbar kitschige Christmas-Platte von James Last. Eigentlich ist das alles heute noch genauso – nur, dass wir kein Radio mehr hören und die Musik nicht nur vom Plattenspieler, sondern auch von CD und Spotify kommt.

Musik bereichert meinen Tag

Ich liebe es zum Beispiel, beim Nähen Musik zu hören. Die Hände machen ihre Arbeit meist von selbst, zumal die meisten Handgriffe schon so gut sitzen, und der Kopf hat Zeit, sich auf die Songs zu konzentrieren. Meine uralte Mini-Anlage steht direkt an meinem Nähplatz, so dass ich trotz Nähmaschinen-Geratter gut zuhören (und mitsingen) kann. Eure Viecher und Taschenmonster werden dabei eher rockig genäht. Wobei ich definitv eine Tendenz zu den softigen Sachen habe – speziell im Winter. Momentan laufen bei mir Leonard Cohen, Hall & Oates, Dawes, Chris Rea und Jackson Browne. Und natürlich immer und immer wieder Tom Petty – mein Lieblingsmusiker, der vor Kurzem gestorben ist. Falls sich einer von euch gefragt hat, warum die Maus auf dem Bild ausgerechnet eine Gibson Flying-V spielt: Diese Gitarre ist ein kleiner Tribut an Tom Petty and the Heartbreakers, denn sie ist Teil des Bandlogos.

Beim Arbeiten am Computer höre ich übrigens keine Musik. Da brauche ich eine andere Konzentration. Selbst, wenn etwas leise im Hintergrund dudelt, lenkt mich das ab. Aus dem gleich Grund kann ich beim Illustrieren leider auch keine Podcasts oder Hörbücher hören. Naja, und beim Texten schon gar nicht… aber gleich gehe ich an meinen Nähplatz und werde Taschenmonster und einen großen Hermann nähen. Und dann gibt’s wieder ne Runde Musik. Ich glaube, ein bisschen 70er Rod Stewart würde mir heute gut gefallen…das werden dann auf jeden Fall gechillte Herrschaften. 😉

#52goodthings Nr. 44: Inspiration

Hund mit Bratwurst - Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 44 Inspiration

“Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät!”

OK, der Spruch ist etwas flach… Aber als ich ihn neulich an einer Klotür las, musste ich sehr lachen und ihn direkt weitererzählen. Und da er sich mir aufgrund der Guten-Laune-Wirkung total ins Gehirn gebrannt hat, musste auf dem heutigen Challengebild natürlich auch eine Bratwurst auftauchen. Ganz schön gewagt für einen Vegetarier… Immerhin hab ich den “andern” passend ausgewählt. Denn wem brät man lieber eine Bratwurst als einem Hund?!

Inspiration findet man überall

Aber ich schweife ab ins Land der Bratwurst-Geschichtenerzählerei. Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass solche kleinen Inspirationen unfassbar wertvoll sind und dass man immer und überall nach ihnen Ausschau halten sollte. Dabei darf man sich nicht zu schade sein, auch an unscheinbaren Orten die Augen aufzumachen. Denn die Inspiration kann überall lauern: an einer Klotür, auf dem Fußboden oder in einem leeren Marmeladenglas. Aber es kommt noch besser! Denn nicht nur die Augen können Inspiration einfangen, sondern auch die Ohren. Ein kleiner Satz hier, ein verrücktes Wort da (siehe auch Seifertsche Wortkreationen) und schon wirft die Fantasie-Fabrik im Kopf die Maschinen an. Bei mir entstehen dann Geschichten oder Bilder – je nachdem, was mich hörend oder sehend inspiriert hat.

Das Ergebnis: Spaß und gute Laune

Das Beste an Inspiration ist, dass sie einen Heidenspaß macht. Ich freue mich jedenfalls immer sehr, wenn ich wieder mal so einem Juwel wie dem Bratwurst-Spruch über den Weg laufe. Und ich bin mir nicht zu schade, ihn fröhlich weiterzuerzählen. Klar gibt es dann Leute, die den Kopf schütteln und vielleicht denken “Boah, was für’n flacher Spruch – was findet sie daran jetzt so toll?” Das merkt man dann an diesem höflichen Lach-Lächeln, das eigentlich keins ist… Aber es gibt auch immer die, bei denen so etwas genauso einschlägt wie bei mir – geteilte Freude ist doppelte Freude! Doch Vorsicht – es gibt bei der ganzen Inspirationssache auch ein großes ABER:

Inspiration – ja! Ideenklau – nein!

Genaugenommen habe ich den Bratwurstspruch geklaut. Es gibt nämlich einen großen Unterschied zwischen Inspiration im eigentlichen Sinne – nämlich, dass mir ein Objekt, Ereignis oder Wort die Idee zu einem originären Kunstwerk meinerseits liefert – und dem schlichten Kopieren der Idee eines anderen. Da der Spruch anonym an einer Klotür stand, finde ich es OK, ihn hier zu zitieren. Zumal ich mit dem Spruch ja auch nichts Kommerzielles anfangen will. (es wird zum Beispiel keine Annimi Postkarte damit geben… 😉 ) Aber in unseren heutigen digitalen Zeiten haben viele Künstler, Illustratoren und Autoren mit Ideenklau zu kämpfen. Da werden Texte frech kopiert, Logos und Icons einfach nachgebaut oder sogar ganze Motive 1:1 abgekupfert. In den meisten Fällen für die kommerzielle Nutzung. Und das ist schlichtweg nicht OK. Entweder ich bin selbst in der Lage, etwas Kreatives zu schaffen, oder ich muss für den kreativen Geist anderer bezahlen. Ein Dazwischen gibt es nicht.

Apropos: Wusstet ihr eigentlich, dass ihr mich für Illustrationen, Geschichten und dergleichen buchen könnt? Wer mehr wissen möchte, schaut mal hier. Und jetzt geht raus und lasst euch inspirieren! 😉

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