#52goodthings Nr. 37: Herbst

Kleine Kaefer im Herbstlaub - Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 37: Herbst

Ich weiß, dass die meisten von euch es nicht hören wollen…aber der Herbst schleicht sich an. Es gab auch schon Tage, da ist förmlich hinter der Hecke hervorgesprungen! Und bevor ihr jetzt rumlamentiert, dass ihr noch nicht in Stimmung dafür seid und eigentlich gern noch Sommer hättet… Lasst mich euch an die vielen tollen Sachen erinnern, die der Herbst so mit sich bringt.

Der Herbst macht alles bunt

OK, bei mir und Annimi ist sowieso das ganze Jahr über alles bunt…und trotzdem: Die rot-orange-gelbe Farbenpracht, die der Herbst so unglaublich gut kann, versetzt mich immer wieder in Staunen. Solche tollen Farben, in solch wahnsinnigen Kombinationen und mit absoluter Lässigkeit einfach so hingeworfen – das muss ich einfach abfeiern! Und auch wenn die Blätter jetzt gerade noch nicht so bunt daherkommen, so kann man sich zumindest drauf vorfreuen. 😉

Herbstliche Frische bringt einen in Schwung

Wenn es langsam kühler wird und die dickeren Klamotten rauskommen, merke ich wie ich draußen wieder mit mehr Elan durch die Gegend laufe. Dem Hund geht es genauso. Man könnte meinen, er hätte er sich den Sommer über schon auf sein Altenteil zurückgezogen und jetzt beschlossen, dass Hunderente doch noch nichts für ihn ist. Das freut mich natürlich tierisch und spornt mich an, wieder längere Touren mit ihm zu wandern und so die Herbsttage draußen zu genießen. Meine Empfehlung für euch: Raus an die frische Luft und tief durchatmen!

Vorfreude auf die Marktzeit

Für uns Handmade-Buizzers bedeutet der Herbst eine Menge Planung, Kreation und (Handmade-)Action. Schließlich bereiten wir schon frühzeitig das Weihnachtsgeschäft vor, damit ihr euch dann auf Designmärkten, im Online-Shop und in Ladengeschäften über neue Dinge von uns freuen könnt. Für mich ist diese Zeit besonders schön, weil ich hier in Sachen Kreativsein viel mehr im Flow bin, als zum Beispiel im Frühjahr oder Sommer. Ich hab auch viel mehr Ideen und lasse mich leichter von Dingen inspirieren. In Sachen Planung bin ich dieses Jahr allerdings noch etwas langsam…die ersten Markttermine stehen aber ein Glück schon. 😉

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen herbstlich inspirieren und euch die dritte Jahreszeit etwas schmackhafter machen. Ich geh jetzt raus und raschel schon mal ein bisschen durch die Gegend!

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Neu: Taschenmonster als Kita-/Kiga-Kumpel

Taschenmonster in gruen mit Kita-/Kiga-Kaertchen

Hurra und jipppiiiieee! Jetzt gibt’s die Taschenmonster mit einer brandneuen Jobbeschreibung als Kumpel für Kita- und Kindergartenkinder!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an euch nette Kunden, die ihr mir so fröhlich schreibt, wofür eure TMs genau zum Einsatz kommen. Im Laufe des Sommers waren so einige dabei, die mir erzählt haben, dass der kleine Kumpel ihr Kind mit in die Kita oder den Kindergarten begleitet. Manche von euch haben sich dann für den „Kumpel für alles“ entschieden und andere für den „Schulfreund“. Das war für die meisten von euch offensichtlich OK, aber ich fand es verbesserungswürdig. Und voilá – ab sofort gibt es einen ausgewiesenen Kita-/Kiga-Kumpel! 😀

Der Kita-/Kiga-Kumpel ist ein prima Begleiter, Abenteurer und Mutmacher

So sieht die Jobbeschreibung des kleinen Typen aus:

Taschenmonsterkartchen Kita-/Kiga-Kumpel von Annimi

Hellö! Ich bin ein Taschenmonster.
Als kleiner Kumpel steh ich dir zur Seite, wenn Mama oder Papa mal nicht bei dir sein können. Zusammen erleben wir die tollsten Abenteuer, toben durch die Gegend und lachen, was das Zeug hält! Ich bin extra so klein, dass ud mich in jede Tasche stecken kannst – so kann ich immer bei dir sein, wenn du mich brauchst.

So bestellt ihr den Kita-/Kiga-Kumpel

Bestellen könnt ihr die kleinen Typen so wie sonst auch: in meinem DaWanda Shop oder über das Kontakformular. Achtet bei eurer Bestellung über DaWanda bitte auf den Zusatz im Artikeltitel. Es gibt ab sofort auch eine gesonderte Kategorie für diese Sorte TMs.

Welche Farbkombi soll euer TM haben?

In jeder Taschenmonster-Artikelbeschreibung bei DaWanda gibt’s ein Gruppenfoto mit Buchstaben. Daraus könnt ihr euch euren Favoriten aussuchen und mir den per Nachricht mitteilen. Alternativ könnt ihr einen Blick in meine Stoff- und Farbübersicht werfen und so eine individuelle Farbkombi bestellen. Wenn ich keine Nachricht bekomme, mache ich euch das Taschenmonster, das auf dem Hauptartikelbild gezeigt wird.

So, und jetzt freu ich mich auf eure Bestellungen! 😉

Taschenmonster-Gruppenfoto mit Buchstaben

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#52goodthings Nr. 36: Regenböhnchen

Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 36: Regenboehnchen

Ihr kennt doch sicherlich alle Regenböhnchen, oder?!
Für alle, die sie nicht kennen: Es sind quietschfidele kleine Böhnchen, die sich gerne in Regenbogenfarben kleiden und am liebsten rauskommen, wenn es regnet.

OK, ihr merkt schon, ich mache Quatsch (dazu gab’s übrigens schon einen eigenen Blogpost). Aber genau darum geht es bei meinem heutigen Beitrag zu #52goodthings. Unter dem Begriff „Regenböhnchen“ lassen sich nämlich viele gute Dinge zusammenfassen, die – unter anderem – meinen Job so toll machen.

Das Regenböhnchen steht für viele gute Dinge

  • Der Fantasie freien Lauf lassen: Ich kann wild rumspinnen, wenn mir der Sinn danach steht. Dazu gehört auch, mir auszudenken, wie so ein Regenböhnchen eigentlich aussehen könnte. Und wenn einer drüber lacht? Umso besser!
  • Offen für Inspiration sein: Sie lauert an jeder Ecke, in jeder Zeile und in jeder Person. Man muss nur seine Augen und sein Herz aufmachen und schon kommt sie herein. Das Regenböhnchen ist entstanden, weil ich an einem regnerischen Tag einen kleinen Regenbogen an eine Freundin verschicken wollte. Beim Wort „Regenbögenchen“ (fast genauso verrückt…) bin ich dann drauf gekommen.
  • Der Intuition folgen: Wenn sich der Tag heute richtig anfühlt, um einem Regenböhnchen Gestalt zu geben, dann versuche ich, das zu verwirklichen (siehe auch den Blogpost zu Bauchgefühl). Das Ergebnis macht mich in den meisten Fällen hochgradig zufrieden.
  • Dinge mit Herz tun: Das bedeutet für mich, dass ich Spaß und Freude beim „Arbeiten“ habe. Und im besten Fall, dass ich jemandem eine Freude damit mache – quasi wie ein Geschenk.

So, und weil wir alle mehr Regenböhnchen in unserem Leben gebrauchen können, schenke ich euch eins. Schaut auf das Bild, denkt ganz feste dran und schwups, schon ist es bei euch. Auf dass ihr einen tollen Tag mit ganz viel Fantasie, Inspiration, Intuition und Herz habt! Und falls euch dabei auch so ein abgefahrenes Wort über den Weg läuft – gerne her damit! Vielleicht kann ich ja was draus machen… 😉

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Frida Kahlo und ihre Tiere – Buchvorstellung

Buchtitel Frida Kahlo und ihre Tiere aus dem NordSued Verlag

Frida Kahlo war eine Ausnahmekünstlerin. Jeder von uns hat ihre Bilder in der einen oder anderen Form schon einmal gesehen. Gerade erlebt sie einen richtigen Boom – in der Kunst, in der Mode, in der Literatur. Doch wie nähert man sich dieser Frau, deren schmerzgeprägte Selbstporträts in starkem Kontrast zur indigenen Farbenpracht ihrer Kleidung stehen, in einem Kinderbuch? Auf vier Beinen, nämlich über ihre Tiere.

Ihre Tiere zeigen uns, wer und wie Frida Kahlo war

Die wohl bekannteste Künstlerin Lateinamerikas war eine große Tierfreundin. In ihrer „Casa Azul“ umgab sie sich mit Hunden, Katzen, Vögeln und Affen. Sogar ein Reh war darunter. Ihre Tiere leisteten ihr Gesellschaft und waren Inspirationsquelle zugleich. Im Buch Frida Kahlo und ihre Tiere von Monica Brown und John Parra schlagen ihre Vierbeiner die Brücke zwischen dem Mädchen Frida und der Künstlerin, zu der sie später wurde. Zudem verkörpern sie ihre Eigenschaften: Frida war so farbenfroh wie ihr Papagei Bonito, so unabhängig wie ihre Katze und so neugierig und temperamentvoll wie ihre Affen Fulang-Chang und Caimito del Guayabal.

Illustrator John Parra setzt diese innige und liebevolle Tier-Mensch-Beziehung wunderschön in Szene. Seine Bilder schwelgen im indigenen Farbspektrum – etwas gedeckt und doch kräftig und fröhlich. Die Tiere umgeben Frida in allen Lebenslagen – verspielt und freudig sind sie ihre Begleiter, ob beim Malen oder Schlafen. Zudem geben sie ihr Kraft, wenn sie Schmerzen hat oder nicht aufstehen kann. Dieser sehr prägende Teil von Frida Kahlos Leben – ihre körperlichen Beschwerden nach einem schlimmen Busunfall – werden im Buch auch thematisiert. Allerdings bleibt der Fokus immer auf der Energie, der Lebensfreude und der Inspiration, mit der sie sich ihrer Kunst (und ihren Tieren) widmet.

Für mich war das neue Buch aus dem Herbstprogramm von NordSüd eine herrliche Lesereise. Ich habe mich bisher nicht wirklich mit Frida Kahlo beschäftigt, obwohl ich ihren Stil (eher ihren Kleidungsstil als ihren künstlerischen…) immer schon toll fand. Jetzt habe ich das Gefühl, sie kennengelernt zu haben. Dank ihrer Tiere vielleicht sogar intimer, als mir das über einen Museumsbesuch oder das Lesen einer Biografie überhaupt möglich gewesen wäre. Ich bin beeindruckt von dieser starken Persönlichkeit, ihrem Lebensweg und einem Buch, aus dem ich sehr viel Positives mitnehme. Kleinen Lesern (und ihren Eltern!) wird es sicherlich genauso gehen.

Infos zum Buch

Monica Brown (Autorin), John Parra, Elisa Martins (Übersetzung)
Frida Kahlo und ihre Tiere
ISBN: 978-3-314-10411-4
ab 4 Jahren
erschienen bei NordSüd

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#52goodthings Nr. 35: Glück

Baer mit Kleeblättern - Bild für Annimi Illustrationschallenge #52goodthings Nr. 35 Glueck

Kürzlich hatte ich richtig Glück!
(ich wollte erst schreiben „Schwein“ und dann fiel mir auf, dass das weder zum Bild passt noch suchmaschinentechnisch clever wäre…dada… 😉 )

Kennt ihr diese Momente, in denen einem bewusst wird, dass man haarscharf an einem Desaster vorbeigeschliddert ist und einem beim Gedanken an das „hätte/könnte/wäre“ heiß-kalte Schauer den Rücken runter laufen? Mir ging das gestern so, als ich bemerkte, dass an einer Email die komplett falschen Anhänge dran waren. Jetzt denkt ihr vielleicht „Oh Mann, ich dachte schon, sie hätte beinahe einen Auto-Unfall gehabt oder sowas…“ Stimmt, es gibt definitiv größere Desaster als einen falschen Anhang zu verschicken. Und trotzdem: Diese Nummer wäre soooo peinlich gewesen, dass es mir tatsächlich die besagten Schauer über den Rücken gejagt hat. Ein Glück ist mir das Ganze rechtzeitig aufgefallen – und schon hatte ich mein Thema für den heutigen Blogpost!

Glück hat viele Gesichter

Grundsätzlich würde ich sagen, dass ich jemand bin, der ziemlich oft „Glück hat“. Das äußert sich zum Beispiel so wie beim Emailschreiben gestern – als würde mir jemand Unsichtbares auf die Schulter tippen und sich räuspern. Manchmal ist es auch drastischer: Dann fühle ich mich geradezu am Kragen zurückgerissen – wie bei einem knapp verfehlten Autounfall. (auch das ist mir schon passiert) Oder es ist so, dass ich mit einem Schubs in die richtige Richtung den letzten freien Parkplatz vorm Haus bekomme. Was für ein Glück!

Ich habe mir angewöhnt, in solchen Momenten dankbar zu sein und das auch auszusprechen. Bei wem ich mich dann bedanke? Bei „allem und nichts“ – mitten in die Luft hinein. Ich kann an diese glücklichen Fügungen und ihren Auslöser kein Label machen wie zum Beispiel das Universum oder einen Schutzengel. Fest steht, dass ich mich gut aufgehoben und bedacht fühle.

Kleine Glücksbringer braucht jeder

Das bedeutet nicht, dass ich nicht zusätzlich ein paar kleine Unterstüzer habe. In diesem Blogpost habe ich schon mal über Schweini und Frido geschrieben – meine beiden Glückskumpels, die mich auf langen Autofahrten, Reisen und zu wichtigen Terminen begleiten. Durch die zwei ist meine Idee für die Taschenmonster entstanden. Denn auch wenn du das Gefühl hast, dass etwas eine schützende Hand über dich hält, brauchst du manchmal was zum anfassen, angucken und mitnehmen. Das gilt speziell für Kinder, aber auch für Erwachsene. Ein Taschenmonster spendet Zuversicht, Kraft und Positivität. Wenn du es geschenkt bekommen hast (auch von dir selbst!), ist dir auch noch der liebevolle Support des Schenkers sicher. Ich würde sagen, das ist ein Bomben-Glückspaket, das jeder gut gebrauchen kann!

Taschenmonster Gruppe

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#52goodthings Nr. 34: Abwechslung

Kleine bunte Monster für Annimi Illustrationschallenge Nr. 32 - Abwechslung

Abwechslung tut gut! Mir jedenfalls…

Ich bin so froh, dass ich mit Annimi einen „Job“ habe, der abwechslungsreich ist. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste tagein tagaus das Gleiche machen (vermutlich noch was mit Zahlen, herrje!), kriege ich so ein beklemmendes Gefühl…schlimmer noch, ich weiß aus Erfahrung, dass mir eintönige, immer gleichbleibende Aufgaben komplett die Energie abziehen. Abwechslung hingegen motiviert und fordert mich – damit hole ich das meiste aus meinem Tag raus. Mal ganz davon ab, dass sie mich auch gedanklich flexibel hält.

Mein idealer Workflow: digitale und handwerkliche Arbeiten im Wechsel

Wenn ich meinen idealen Arbeitstag beschreiben sollte, würde er so aussehen:

  • Früh morgens eine große Runde mit dem Hund drehen.
  • Mit einem Kaffee „das“ Projekt des Tages beginnen. Ob Illustration oder Text – morgens ist meine beste Zeit für Arbeiten am Computer. Da bin ich frisch und ausgeruht, habe alle grauen Zellen beisammen und den richtigen Kreativ-Drive. Mein Bauchgefühl oder mein Terminkalender (im besten Fall beide zusammen) sagen mir, welcher Job für diesen Tag der wichtigste ist.
  • Pause. Frühstück. Ein bisschen in der Wohnung rumrennen und Sachen aufräumen = Kopf abschalten.
  • Wieder an den Rechner und weitermachen. Idealerweise habe ich bis zum späten Mittag ein greifbares Zwischenergebnis oder eine Aufgabe abgeschlossen.
  • Auslüften mit dem Hund – ist jetzt dringend notwendig. Essen auch.
  • Danach geht’s an die Nähmaschine, Aufträge bearbeiten oder Vorräte anlegen. Nachmittags ist für meinen Kopf eine eher schlappe Zeit. Deshalb mache ich dann lieber handwerkliche Dinge, die mein Gehirn nicht so fordern…zum Beispiel Taschenmonster-Füße nähen, fast schon meditativ… 😉
  • Wenn ich abends nichts vorhabe (oder einfach Feierabend machen will), kann ich dann noch mal an den Rechner und mache administratives Zeug oder recherchiere was. Oft sitze ich auch auf dem Sofa und mache Fleißarbeiten, wie Taschenmonster-Füße umdrehen.
  • Social-Media und so mache ich meistens zwischendurch.

Klar, machmal muss ich die ganze Kiste auch umdrehen – morgens nähen und nachmittags an den Computer. Oder ich habe einen Termin. Oder ich nähe noch abends spät, weil sich ein paar Bestellungen angehäuft haben. Aber so wie oben beschrieben, sieht der Idealfall aus.

Was noch toll ist: Arbeitsplatzwechsel

Ich feiere es total ab, dass meine verschiedenen Tätigkeiten an verschiedenen Plätzen stattfinden. Fürs Illustrieren und Texten sitze ich am Computer – der steht bei uns im Esszimmer, zusammen mit meinem Planer + Notizbüchern. Fürs Nähen ziehe ich um an meinen Näh-Platz – der ist im Arbeitszimmer. Hier sind dann auch alle anderen Dinge zu finden, die ich so brauche: Stoffe, Büchlein, Versandzeugs, Papierdinge, Ordner, Bürokrams etc. Und dann gibt’s noch Arbeitsplatz Nr. 3: das Sofa. Hier werden dann so Aufgaben erledigt wie Taschenmonster-Gesichter sticken, Viecher füllen, Etiketten zuschneiden, Teilchen umdrehen… Wenn man’s genau nimmt, habe ich Annimi über die ganze Wohnung verteilt. 🙂

Was für andere vielleicht undenkbar ist, hat sich für mich als absolut arbeitstauglich herausgestellt. Klar spiele ich manchmal mit dem Gedanken, ob es nicht sinnvoll wäre, alle meine Arbeitsplätze an einem Ort zu haben – einem Büro zum Beispiel. Auch, weil man dann eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben hätte.

Äh, Privatleben…was war das noch mal? Derzeit sind bei mir die Übergänge fließend bis nicht vorhanden. Und derzeit ist das OK so. Sollte sich daran etwas ändern, gibt’s wieder einen Anlass für einen neuen Blogpost. 😉 Merken

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Taschenmonster Nr. 1.000: George der Abenteurer

Taschenmonster Nr. 1000 – George

Das ist George.
Er markiert einen Annimi-Meilenstein, denn er ist das 1.000ste plüschige Taschenmonster, das von meiner Nähmaschine gehüpft ist. Vermutlich hat er sich auch deshalb einen Namen ausgesucht. Die meisten der kleinen Kumpels sind vollkommen damit zufrieden, einfach nur „Taschenmonster“ zu heißen. George hingegen hat von Anfang an klar gemacht, dass er gerne einen richtigen Namen hätte. Verrückterweise fällt George nicht nur mit der Namensgebung an sich aus der Reihe, sondern auch mit dem Namenstyp. Normalerweise bekommen meine Viecher deutsche oder nordische Namen: Hermann, Hanno, Anneliese… Hier haben wir nun einen echten Briten, der sich „Dschordsch“ ausspricht. Warum? Das erzählt er euch am besten selbst:

Hellö George! Erzähl uns doch mal, warum du dir genau diesen Namen ausgesucht hast.

Ach, das ist ganz einfach: Ich steh total auf Musik – meine Lieblingsband sind die Beatles. Und mein Lieblings-Beatle ist, da-daaaa: George Harrison!

Wie witzig, meiner auch! Gibt es außer Musik und den Beatles etwas, das du besonders gern hast?

Ja, Taschen! Ob Reise-, Hosen- oder Handtaschen – ich fühle mich in allen wohl. Aber besonders gern mag ich Rucksäcke…da kullert man so witzig drin rum. Und irgendwie hat ein Rucksack doch immer was von Aufbruch und Abenteuer. Man kann mit ihm überall landen: bei einem wichtigen Treffen, in einem fremden Land, auf dem Spielplatz um die Ecke…so viele Möglichkeiten! Ich finde es extrem spannend, dass man als Taschenmonster nie genau weiß, wo man mit „seinem“ Menschen als nächstes landet.

Es scheint, als würde ein kleiner Abenteurer in dir stecken…

Unbedingt! Egal wie turbulent es zugeht, wie eng es in der Tasche wird und wie lange wir unterwegs sind – ich bin am liebsten bei jeder Unternehmung mit dabei. Schließlich weiß man ja auch nie, wann man gebraucht wird.

Wie meinst du das, „gebraucht wird“?

Mein Job als Taschenmonster ist es, für „meinen“ Menschen da zu sein. Ich bin ein super Mutmacher, ein Top-Daumendrücker und ein absoluter Gute-Laune-Garant! (mit einem 1A-Musikgeschmack…)

Wow, du kannst aber eine Menge! Wenn du dir jetzt etwas wünschen dürftest, was wäre das?

Ich hätte gerne einen Menschen nur für mich, den ich auf seinen täglichen Abenteuern begleiten kann. Es muss auch nicht zwangsläufig ein Beatles-Fan sein…

George, ich denke, dass dein Wunsch schon bald in Erfüllung geht. Vielen Dank für das Gespräch!

PS: Georges Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Er hat ein neues Zuhause gefunden, in dem es schon zwei Taschenmonster-Kollegen gibt. 😉

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#52goodthings. Nr. 33: Zusammenarbeit

Buchstabe A mit Affen: Annimi Illustrationschallenge Nr. 32 - Zusammenarbeit

A wie…Zusammenarbeit?!
Was zunächst nach leichter Buchstabenverwirrung aussieht, ist tatsächlich genauso gemeint. Ich erklär’s euch gerne, denn dahinter steckt eine wirklich gute Sache! 🙂

Vorletzte Woche hat mich Nadine vom Freubündel angesprochen. Das Freubündel ist ein monatlich verschicktes Bündel voll handgemachter Schätze für Mama oder Papa und Kind. Die Taschenmonster und meine Papierdinge waren schon das eine oder andere Mal mit dabei. Insofern sind Nadine und ich schon erprobt, was die Zusammenarbeit anbelangt. Wir hatten beide viel Spaß daran und deshalb war ich auch sofort Feuer und Flamme, als sie mir von ihrer Idee erzählte.

Ausmal-Alphabet zum Download

Sie möchte auf ihrer Website ein Ausmal-Alphabet zum kostenlosen Download anbieten – erstellt von all den Illustratoren/Produktdesignern mit denen sie schon zusammengearbeitet hat. Mir hat die Idee sehr gut gefallen und so habe ich mir – logisch! – direkt den Buchstaben A geschnappt. Ihr könnt euch mein Ausmalbild auf der Freubündel-Seite herunterladen: Hier geht’s zum Download. Oder klickt einfach auf das Bild.

Annimi Ausmalbild Alphabet – Buchstabe A mit Affen

Zusammenarbeit ist für alle gut

Für mich war diese gemeinsame Aktion der perfekte Aufhänger für meine Illustrationschallenge diese Woche. Schließlich haben von so einer Zusammenarbeit alle etwas – allen voran ihr:

  • Ihr bekommt ein supertolles Ausmalbild, das ihr (für euch privat) so oft ausdrucken könnt, wie ihr wollt.
  • Da aus dieser Geschichte eine Serie werden soll, habt ihr ab sofort quasi eine Ausmal-Buchstaben-Flatrate. Mein Tipp: Abonniert den Freubündel-Newsletter, damit ihr immer mitbekommt, wenn es wieder ein Neues gibt.
  • Über meinen Blogpost lernt ihr ein neues, tolles Label kennen – das Freubündel ist nämlich eine super Sache! Liebevoll ausgesucht und verpackt, enthält es zauberhafte Kleidungsstücke für dein Kind, außergewöhnliches Spielzeug, Kinderzimmer-Deko, Schönes aus Papier und vieles mehr. Damit du selbst nicht zu kurz kommst, gibt es jeden Monat auch eine Überraschung für Mama oder Papa.

Und jetzt sage ich „Danke, liebe Nadine!“ für deine wunderbare Idee, für die immer wieder fröhliche Zusammenarbeit und für deine Wertschätzung den Viechern und mir gegenüber. Gerne immer wieder! 😀

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#52goodthings Nr. 32: Heiraten

Taschenmonster-Hochzeitspaar - Annimi Illustrationschallenge #52goodthings: Heiraten

Letzte Woche hatten mein Mann und ich unseren 10. Hochzeitstag!
Wir waren beide etwas fassungslos, wie viel Zeit seit diesem Samstag im August 2007 vergangen ist. Und gleichzeitig konnten wir uns beide sehr gut daran erinnern, wie toll der Tag war und wie großartig wir uns beim Heiraten gefühlt haben. Da dachte ich mir, dass das definitiv einen Blogpost für #52goodthings wert ist.

Heiraten war für uns ein großartiges Erlebnis

Nach 5 Jahren Beziehung war er plötzlich einfach so da, der Wunsch zu heiraten. Er hatte nichts mit Glaube, Steuer oder anderen äußeren Einflüssen zu tun, sondern einfach mit dem Wunsch – Achtung, Kitsch-Granate! – unsere Liebe zu feiern und sie „offiziell“ zu machen. Das haben wir dann auch getan: mit Familie, Freunden und einer richtigen „Stadthochzeit“. Mittags Standesamt in den Herrenhäuser Gärten, nachmittags Kaffee und Kuchen bei uns zu Hause (oha!) und abends dann die rauschende Party in Hannovers Stadtmitte. Das Ganze in voller Hochzeitsmontur – ich in champagner, der Gatte in schwarz. Die Schuhe hatte ich übrigens zuerst und habe später das Kleid danach ausgesucht… 😉 Es war ursprünglich bodenlang und wurde dann auf meinen Wunsch vorne gekürzt (Hut ab vor der Schneiderin, die noch im Brautgeschäft die Schere angesetzt hat!), damit man die Schuhe sieht.

Was mich rückblickend besonders glücklich macht, ist die im wahrsten Sinne des Wortes „liebevolle“ Stimmung an diesem Tag. Alle waren nett zueinander, haben sich (für uns) gefreut und das Fest genossen. Schon allein das macht Heiraten so toll – im besten Fall wollen alle, dass es allen gut geht. Und das sorgt dann für ein fulminantes Hoch(zeits)gefühl! 😀

Geschenktipp für die nächste Hochzeitsfeier

Bei dieser ganzen Liebestollerei und Feierlaune darf natürlich auch das passende Geschenk nicht fehlen. Die meisten Paare – so wie wir auch – wünschen sich Geld zur Hochzeit. Alles schön und gut, dem kommt man auch gerne nach. Aber eine kleine persönliche Note möchte man ja doch mit reinbringen…deshalb hier mein Vorschlag: Schaut euch doch mal meine Hochzeitstaschenmonster an! Als kleine Begleiter, Daumendrücker und Zuhörer springen sie gerne ein, wenn Braut und Bräutigam mal nicht beim anderen sein können. Die zwei Plüschis bringen ihre eigene Klappkarte mit, so dass man auch noch ein paar persönliche Worte unterbringen kann. Und als Trauzeugen haben sie auch schon mal „gearbeitet“. Also wenn das nicht der Hochzeitsgeschenke-Ritterschlag ist, dann weiß ich’s auch nicht… 😉

 

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#52goodthings Nr. 31: Umarmung

Eisbär umarmt Frosch - Bild fuer Annimi Illustratonschallenge 52goodthings: Umarmung

Diese Woche musste ich auf den Arm – mehrfach.

Eine Umarmung braucht man aus vielen Gründen

Sicher kennt ihr auch diese Tage, an denen man angeknittert ist und ein bisschen durchhängt. Manchmal gibt’s keinen richtigen Grund dafür und manchmal gleich mehrere. Bei mir war’s diese Woche eine Mischung aus:

  • „Mist, der Sommer ist schon fast wieder vorbei!“
  • „Puh, ich bin ganz schön kaputt…eigentlich bräuchte ich Urlaub!“
  • „Menno, eigentlich hab ich noch gar nicht genug von meinen geplanten Dingen geschafft!“

Ihr könnt euch vorstellen, dass diese drei Dinge vorne und hinten nicht zusammenpassen und dementsprechend für ziemlich viel Knitter-Laune gesorgt haben. Daher brauchte ich unbedingt ein paar Umarmungen, um das wieder auszugleichen. Wie gut, dass sich gleich mehrere Leutchen dafür gefunden haben: Meine erste Anlaufstelle für „auf’n Arm“ ist mein Mann – der seinen „Job“ mit Bravour gemeistert hat. Zudem haben mir liebe Freundinnen ein paar gedankliche Umarmungen geschickt – man sollte nie die Kraft von WhatsApp & Co unterschätzen. Und dazwischen hab ich mir immer mal wieder meinen guten alten Ted(dy) zum Kuscheln geholt – der weiß halt, wie’s geht. 😉

Und was mache ich jetzt mit Sommer, Urlaub und meinen Plänen?

Sommer: Damit, dass der August so gar nicht meine Erwartungen erfüllt, muss ich mich wohl abfinden. Kein strahlender Sonnenschein und keine 25 bis 30 Grad – Pech gehabt. Genaugenommen stört mich auch eher, dass das Licht morgens schon wieder so herbstlich ist. Meine Lieblingssonne ist und bleibt die Frühlingssonne. Aber da ich die nicht mehr kriegen kann, werde ich mir so viel wie möglich von der Augustsonne holen (wenn sie denn mal scheint…).

Urlaub: Muss und möchte ich noch machen. Zwar läuft die Planung eher schleppend, aber das wird schon noch. Und bis es soweit ist, werde ich einfach die eine oder andere Yoga-Session mehr einlegen. Das tut mir auch so unfassbar gut und bringt mich wieder in Schwung.

Pläne: Dafür rufe ich mir den vielzitierten Spruch „Einen Schritt nach dem anderen“ ins Gedächtnis (mit mehr oder weniger Erfolg…). Ich kann nicht alles gleichzeitig machen und manchmal geht es auch nicht in dem Tempo, das ich gerne hätte. Deshalb versuche ich, mich an Zwischenerfolgen zu freuen und mich kontinuierlich weiter vorzuarbeiten. Meistens klappt das ganz gut – nur halt nicht in Wochen, wo mir aus mehreren Richtungen die Decke auf den Kopf fällt…

Fest steht: Mir haben die Umarmungen dieser Woche ziemlich gut getan und ich bin meinen Umarmern sehr dankbar. 🙂

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