#52goodthings Nr. 28: Zuhause

Kaefer in seinem Baumhaus - Illustrationschallenge #52goodthings von Annimi

Wusstet ihr, dass man in Deutschland keine toten Bäume fällen darf, wenn ein Heldbock darin wohnt?

Der Heldbock ist ein heimischer Käfer, der unter Naturschutz steht. Als ich das neulich in einer Dokumentation gesehen habe, wurde mir plötzlich wieder etwas bewusst: Wie dankbar ich bin, dass ich in einem Land lebe, das sich um solche Dinge kümmern kann – das die Ressourcen, die Muße und den Weitblick hat, sich solcher „Kleinigkeiten“ anzunehmen. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass das ein typischer Fall deutscher Bürokratie und Korrekteritis ist: „Na wenn die sonst nichts besseres zu tun haben…“ Ich empfand es in dem Moment aber als Geschenk, denn es spricht von großem Wohlstand und Sicherheit, dass bei uns sogar die Käfer Rechte haben.

Unter dem Hashtag #zuhause kann ich aber noch viel mehr fassen, für das ich dankbar bin: Ich freue mich, dass ich einen Ort habe (eigentlich eher zwei), an dem ich gerne bin und zu dem ich immer wieder gerne zurückkomme. Weil dort meine Familie ist. Weil ich zu Hause ich selbst sein kann. Weil ich mich geborgen fühle und meine Ruhe habe. Weil es mir genaugenommen an nichts mangelt.

Ich denke, dem Heldbock wird es genauso gehen. Und deshalb ist es schön, dass er so lange in seinem Zuhause bleiben darf, wie er möchte. (Übrigens ziehen Heldböcke nach einer gewissen Zeit freiwillig um, weil es ihnen in ihrer alten Butze zu piefig wird…und dann darf auch der Baum gefällt werden… 😉 )

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Meine 3 Tricks für einen flotten Taschenmonster-Versand

Taschenmonster von Annimi mit Etiketten und Gesichtern

Ich habe in letzter Zeit eine Reihe soooo netter Bewertungen auf DaWanda bekommen und mich wie verrückt darüber gefreut – danke euch! 🙂
Unter anderem habt ihr den „superschnellen Versand“ gelobt und das brachte mich auf diesen Blogpost.

Zunächst einmal vorweg: In meinem DaWanda-Shop ist für Taschenmonster eine Lieferzeit von 6-9 Tagen angegeben. Das ist auf den ersten Blick nicht gerade „superschnell“… Ich brauche diese Lieferzeit als Sicherheitspuffer, denn Annimi ist überwiegend eine One-Woman-Show (mit vielen Viechern 😉 ). Es kann passieren, dass ich mal nicht dazu komme, eure Bestellungen direkt zu bearbeiten – weil ich Termine habe, andere Aufträge oder mal ein paar Tage nicht da bin. Dann ist es mir lieber, dass ihr von vornherein erst später mit eurem TM rechnet, als dass ihr enttäuscht seid, wenn ihr es nicht pünktlich bekommt. Natürlich gibt es immer Mittel und Wege, wenn ihr es eilig habt: In diesem Blogpost habe ich beschrieben, was ihr tun könnt, wenn ihr eine eilige Bestellung habt.

Heute soll es aber um meine kleinen Orga-Tricks gehen, die mir helfen, eure Bestellungen wesentlich schneller zu bearbeiten und die kleinen Kumpel flott auf die Reise zu schicken.

Vorarbeiten
An Taschenmonstern sind viele kleine Dinge dran: die Füße, das ovale Gesicht, der Körper selbst… Diese Einzelteile bereite ich in Serie vor. Manchmal nähe ich mehrere hundert Taschenmonster-Füße in gemischten Farben an einem Nachmittag. Das ist eine fast schon meditative Aufgabe, bei der mein Kopf größtenteils abgeschaltet ist. Die Füße müssen dann noch gewendet werden (das mache ich abends auf dem Sofa) und danach gebügelt (definitv erst am Tag nach dem Wenden…). Das Ergebnis wandert dann in meine mega-praktische Sammelbox und ist so geordnet und griffbereit, wenn’s losgehen soll. Mit den ovalen Gesichtern und dem Stoff für den Körper ist es ähnlich – ich zeichne eine ganze Reihe an und schneide sie möglichst auf einen Schlag zu.

Sammelbox für Taschenmonster-Fuesse

Meistens gehe ich in den Vorbereitungen noch einen Schritt weiter, denn als nächstes kommt meine Lieblingsaufgabe: das Applizieren, Vernähen und Sticken von Taschenmonster-Gesichtern. Ich liebe es, mich gemütlich auf mein Sofa oder den Balkon zu lümmeln und diese kleinen Gesichter zu sticken. Und obwohl ich mittlerweile schon gar nicht mehr sagen kann, wie viele der kleinen Gesichter ich eigentlich schon gemacht habe, guckt immer noch jedes Taschenmonster individuell – so, wie es halt gucken will. Spätestens nach diesem Schritt habe ich alle wichtigen Teile zusammen und kann mit gezückter Nadel auf eure Bestellungen warten.

Listen und Zahlen
Oh ja, ich bin ein Listenmensch. Und ganz ehrlich: Wenn es um Taschenmonster-Bestellungen geht, wäre ich ohne meine verschiedenen Listen vollkommen aufgeschmissen. Es gibt eine für die Buchhaltung, eine für die Taschenmonster-Artikelnummern (jedes hat eine eigene!) und eine für die zu bearbeitenden Bestellungen. Alle drei gucke ich mir mindestens einmal am Tag auf, um alles zu erfassen und upzudaten. Das hilft mir, den Überblick zu bewahren und ich spare mir umständliches Gesuche später. Übrigens erfasse ich die verschiedenen Taschenmonster-Kombinationen mit einem Zahlensystem. Zumindest die Füße, denn bei 19 verschiedenen Stoffmustern wird man sonst wahnsinnig. So bedeutet „Rot-01/04-Rosa“ ein rotes TM mit einem rosa-rot-gepunkteten und einem rosa-rot-gestreiften Fuß und einem rosa Gesicht. Glücklicherweise kann ich sie mittlerweile auswendig… 😉

Pack-Orga
Ich habe keinen richtigen Packtisch in dem Sinne. Aber ich habe alle Materialien, die ich für den Versand brauche in einer kleinen Box neben meinem Arbeitsplatz: Versandtaschen, Seidenpapier, vorbereitete Tütchen mit Postkarte und Flyer, TM-Jobbeschreibungen, Briefmarken…so hab ich alles an einem Platz und kann flink eure kleinen Kumpel verpacken. Vor dem Einpacken bekommt jeder ein Küsschen – so viel Zeit muss sein! 🙂

Taschenmonster-Kaertchen und Verpackungsmaterial

Taschenmonster von Annimi mit Postkarte und Flyer

Und bevor ihr euch fragt: Ja, es gibt auch so Tage, an denen…
…mir genau die türkis-gestreiften Füße fehlen und ich einen einzelnen Fuß für eine Bestellung nähe.
…ich meine Listen fünf Mal angucke und immer noch etwas übersehen habe.
…ich zig mal aufstehen und etwas dazuholen muss, weil in meiner Pack-Box zum Beispiel die TM-Kärtchen für die Schulfreunde ausgegangen sind.
😉

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#52goodthings Nr. 27: Fünf gerade sein lassen

Fuenf gerade sein lassen - Illustrationchallenge 52goodthings von Annimi

Letzen Sonntag habe ich fünf gerade sein lassen. Und es war gut! 

Ich habe ein paar Viecher genäht und dazwischen laaaaange Pausen gemacht. Und als ich gemerkt habe, dass es mit dem Arbeiten irgendwie nix mehr wird, weil ich viel lieber mein Buch weiterlesen wollte, habe ich es einfach zugelassen. Währenddessen schwebte vermutlich eine kleine Denkwolke über meinem Kopf in der abwechselnd „Echt jetzt?!“ und „Pah, aber sowas von!“ stand.

Mir fällt es ziemlich schwer, einen Tag so passieren zu lassen. Denn im Grunde bin ich jemand, der gerne einen Plan hat . Allerdings kann auch ich mich nicht wehren, wenn alles in mir ruft: „Mach es, schmeiß hin! Morgen ist auch noch ein Tag!“ Aus Erfahrung kann ich sagen, dass mit so einem deutlichen Signal auch nichts weiter gelingt. Wenn ich erst mal dicht gemacht habe und mein Kopf dann trotzdem versucht, mich weiter anzutreiben, passieren „Winke mit dem Zaunpfahl“: Fäden reißen, mir fällt ständig was runter,  mit Texten geht es weder vor noch zurück und für Illustrationen fehlen mir die Ideen. Außerdem kriege ich unterschwellig so eine fiese Anspannung, so ein unangenehmes Summen, das mich stresst. Dann ist es wirklich Zeit, aufzuhören. So weit war ich heute lange nicht, aber ich wollte es auch gar nicht so weit kommen lassen. Denn es ist wirklich so: Fünf gerade sein lassen ist auch mal gut. Ich fühle mich dann gleichzeitig rebellisch und entspannt. Und wer weiß, was mir dieser 3/4 freie Tag und die Ruhe für neue Impulse gebracht haben, die sonst vielleicht nicht gekommen wären?!

Übrigens: Diesen Text habe ich am Sonntagabend geschrieben – tatsächlich noch am selben Fünf-Gerade-Tag. Weil ich Lust darauf hatte! Danach bin ich natürlich direkt zu meinem Buch zurückgekehrt… 😉

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Taschenmonster-Interview – ein Schulbegleiter packt aus

Taschenmonster auf Schulbuechern

Klar, die Sommerferien haben bei einigen von euch noch nicht mal angefangen. Und trotzdem ist das Thema Schulanfang gerade schon ganz groß in euren Köpfen. Das kann ich gut verstehen – ist ja schließlich eine aufregende Sache, wenn das Kind zur Schule kommt. Und nicht nur für euch: Ich bin sicher, dass eure Kinnings auch schon ganz zappelig sind!

Jemand, der das ebenfalls sehr gut versteht, sind die Taschenmonster. Die kleinen Kumpel sind hervorragende Begleiter für kleine (und auch größere) ABC-Schützen. Was ihnen an ihrem „Job“ besonderen Spaß macht und was sie dafür so mitbringen, erzählt euch heute ein Mini-Schulfreund im Interview:

Hellö Taschenmonster! Du gehst wahnsinnig gerne in die Schule – was gefällt dir so gut daran?
Hellö Anni! Genaugenommen geh ich gar nicht selber in die Schule – ich begleite „mein“ Kind dorthin. Das ist ein großer Unterschied, denn während mein Schützling pauken muss, bin ich an seiner Seite und mache meinen Job.

Was ist denn dein Job?
Oh, der ist echt wichtig! Wenn ein Kind zur Schule kommt, ist alles neu: die anderen Kinder, der Schulweg, was man den Tag über so macht. Alles ziemlich aufregend und manchmal auch gruselig, denn die Eltern sind ja nicht da, um einem zu helfen. Und da komme ich ins Spiel: Als Mutmacher und kleine Verstärkung bin ich immer mit dabei, bringe Glück und verbreite gute Laune.

Wow, das ist wirklich ein wichtiger Job! Was zeichnet dich dafür besonders aus?
Naja, ich bin zum einen ziemlich klein. So passe ich in jede Tasche und kann immer bei meinem Kind sein, wenn es mich braucht. Zum anderen kann ich echt viel ab – man kann mich auch mal ganz feste drücken oder mich zu den Schulsachen dazu quetschen. Und ich bin immer gut gelaunt – das steckt an!

Toll! Das hört sich nach Eigenschaften an, die man auch außerhalb der Schule gut gebrauchen kann.
Ja, na klar! Als Taschenmonster bin ich immer da im Einsatz, wo ich gebraucht werde. Zum Beispiel auf Reisen oder bei aufregenden Terminen wie Arztbesuchen und Sportturnieren. Ich habe einen Full-Time-Job und ich liebe ihn!

Vielen Dank für das Gespräch, Taschenmonster!

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#52goodthings Nr. 26: Familie

#52goodthings Familie Erdmaennchen

Das Familienfoto – der Klassiker: Ein paar gucken fröhlich, einer macht Quatsch, einer möchte nicht aufs Foto und versteckt sich, einer hat’s nicht rechtzeitig geschafft, einer guckt genervt den großen Bruder an und einer ist das schwarze Schaf (und hat vielleicht obendrein noch schlechte Laune).

Familie, das ist eine ganz schön explosive Mischung. Denn auch wenn wir alle zur selben Sippe gehören, sind wir doch alle unterschiedlich – jeder hat seine eigenen Interessen, Vorlieben und Macken. Im besten Fall ist Familie der Ort, an dem wir sie alle ausleben können, weil wir so genommen werden, wie wir sind. Trotzdem oder genau deshalb müssen wir gucken, dass wir zusammen klar kommen. Dazu gehört eine ganze Menge Geduld, Gelassenheit und Toleranz: „Leben und leben lassen“ ist hier wohl das passende Motto. Und genau deshalb finde ich Familie so gut: Sie lehrt uns diese wichtigen Dinge und macht uns fit fürs Leben.

Ich habe das große Glück, dass ich in meiner Familie tatsächlich so sein kann, wie ich bin. Dass wir uns gegenseitig helfen, uns austauschen und gemeinsam etwas unternehmen. Dass ich auf sie zählen kann, wenn ich sie brauche. Dass ich mich liebevoll aufgehoben fühle. Das heißt nicht, dass wir uns nicht auch mal „in die Köppe kriegen“ oder voneinander genervt sind oder manche Dinge auf vollkommen unterschiedliche Weise angehen. Aber genau das ist ja die Kunst: die tollen und die anstrengenden Familienangelegenheiten gleichermaßen anzunehmen.

Ganz konkret gibt mir meine Familie auch bei Annimi viel Unterstützung: Mein Mann gibt mir zu allen Viechern und Geschichten Feedback, liest Korrektur und räumt nach einem langen Markttag das Auto mit aus. Vom moralischen Backup ganz zu Schweigen… Meine Mutter unterstützt mich ganz grandios beim Zunähen der Viecher und begleitet mich ausdauernd zu Märkten und Ausstellungen. Mein Papa baut für mich verschiedenste Dinge wie Aufsteller und Präsenter und ist immer vorne mit dabei, wenn es um das Austüfteln von Spielzeugnorm-Testapparaturen geht. Und der Hund sorgt für den sportlichen Ausgleich und das „echte“ Viecher-Happening in meinem Leben. 😉

 

 

 

 

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Neues Portemonnaie-DIY: Spiel-Perso zum Ausdrucken

Spiel-Perso von Annimi mit Affen - DIY zum Ausdrucken

Jetzt geht das Affentheater so richtig los – der Spiel-Perso zum Selbstausdrucken gesellt sich zu Annimi Spielgeld und Bankkarten dazu! 😀

Wir ihr vielleicht schon bemerkt habt, macht es mir tierisch Spaß, neue Inhalte für die Portemonnaies eurer Kinder zu entwickeln. Hier nun also der absolut unverzichtbare Perso – in zwei Varianten und mit zwei „Staatssymbolen“. (auf dem grünen ist eine Kokosnuss…) Wie immer könnt ihr euch das Spiel-Perso-PDF herunterladen und ausdrucken. Dann den Perso ausschneiden, in der Mitte falzen und zusammenkleben. Wer es ganz authentisch haben möchte und zufällig das nötige Equipment zu Hause hat, der kann den Perso auch noch laminieren.

Übrigens habe ich mich für die alte Perso-Größe entschieden, nicht die im Scheckkarten-Format. Dabei habe ich an Leute wie mich gedacht, die eine ziemlich große bzw. breite Handschrift haben (ich würde mir bei der kleinen Variante die Finger brechen…) Oder eben an eure Kinder, die den Perso gerne selbst ausfüllen möchten und auch noch nicht so versiert im mini-schreiben sind. Das Affenbild könnt ihr natürlich mit einem Bild eures eigenen kleinen „Äffchens“ überkleben… 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim Perso basteln! Vermutlich müsst ihr euch ab sofort bei jedem Einkauf im Kaufmannsladen ausweisen – oha!

PS: Wer die restlichen DIY Ausdrucke noch nicht kennt, der kann sie sich hier anschauen:

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#52goodthings Nr. 25: Hunde

Hundebild mit Hundegruppe von Annimi

Meine tierische Nr. 1 und so ziemlich das Beste überhaupt: Hunde!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, euch das Gute an Hunden zu beschreiben…deshalb stelle ich euch einfach die verschiedenen Hunde in meinem Leben vor. Wir fangen mit dem wichtigsten an und gehen dann einfach von links nach rechts.

Oskar Seifert – Kurzhaarcollie (Mitte)
Dieser Hund…was hat er mich schon in Schwung gebracht! Er ist seit mittlerweile 8 Jahren an meiner Seite und bereichert mein Leben Tag für Tag: Indem er mich ganz oft zum Lachen bringt. Mich bei Wind und Wetter nach draußen begleitet (oder war das umgekehrt?!). Sooooo niedlich ist, wenn er auf seinem Beet liegt und pooft (und auch sonst ganz oft). Aber auch, weil er mir den Spiegel vorhält. Weil er ein Meister-Dickkopf ist und den schwarzen Gürtel in Sturheit hat (woher hat er das bloß?!). Und weil er es immer wieder schafft, mich zu überraschen. Ich bin sehr froh, dass ich ihn habe und wünsche mir, dass das noch lange so bleibt. Schließlich sind wir zwei die Poof-Brigade! (hier könnt ihr nachlesen, was das ist)

Paddy – Westhighland Terrier (links außen)
So wie auf dem Bild war Paddy auch im echten Leben: lieber erst mal von der Seite gucken und abwägen. Vielleicht noch ein bisschen grummeln. Paddy kam zu meinen Eltern, als er schon ein Jahr alt war. Seine Vorbesitzer hatten ihm ein ordentliches „Erbe“ mitgegeben und manches davon hat er sein Leben lang nicht abgelegt. Er war unglaublich clever, und als er erst mal Vertrauen gefasst hatte, auch sehr anhänglich und verspielt. Eine harte Nuss mit weichem Kern, die uns alle gelehrt hat, dass man mit Geduld und Freundlichkeit am meisten erreichen kann.

Whity – Westhighland Terrier (zweiter von links)
Whity war unser erster Hund überhaupt und wir bekamen ihn, als ich 11 Jahre alt war. Beim Züchter hatten wir uns absichtlich „den Wildesten“ ausgesucht… Mann, ist der uns manchmal abgehauen! Hund getroffen, weitergegangen, nach 1,5 km beschlossen, dass man sich den anderen doch noch mal genauer angucken möchte, auf dem Absatz kehrt gemacht und mit Vollgas durchgestartet…ein Glück hat er das mit 4 Jahren abgelegt. Und in seinem Herzen war Whity auch gar kein Wilder: Er war ein kleiner Softi, der einem aufs Zärtlichste die Leckerlies aus der Hand geknabbert hat. Ein Meister im Faulenzen. Und ein Ratten-Küsschen-Geber, jawohl!

Tipi – Briard (links oben)
Tipi ist der Hund meiner Freundin Mone und der erste „eigene“ Hund in meinem Freundeskreis. Sie ist ein wahrer „Naturbursche“ und immer für ein Sandbad, eine Rückenschubbelpartie auf der Wiese oder den ein oder anderen Pferdeapfel-Snack zu haben. Ihre Freude über diese einfachen Dinge kennt keine Grenzen. Back-to-the-roots als Lebenskonzept – da können wir Menschen uns mehrere Scheiben von abschneiden. Vor 3 Jahren hat Tipi übrigens Gesellschaft von Ebro bekommen – einem schwarzen Briard, der ebenfalls die einfachen Dinge im Leben schätzt. Da Ebro noch größer ist als Tipi, passte er leider nicht mehr aufs Bild… 😉

Loony – polnische Megamischung aus Collie, Husky und Geheimzutat X (rechts oben)
Loony ist der Hund meiner Freundin Thurid und Oskars bester Kumpel. Die zwei gehen fast jeden Morgen zusammen raus (wir Mädels sind auch dabei…) und kennen sich in- und auswendig. Gut so, denn Oskar kann manchmal ein richtiger Stinkstiefel sein…aber Loony nimmt’s gelassen. Überhaupt ist er ein durchweg positiver Typ, der immer voller Elan und Neugier die Welt erkundet. Schlechte Laune? Kennt er nicht. Und wenn mal keiner mit ihm spielen will, dann wirft er sich halt selbst Stöckchen, pah! Auch hier heißt es wieder: Da können wir uns ein Beispiel dran nehmen.

Curly – Riesenschnauzer (rechts unten)
Diese bärtige Dame war der Hund meines ersten richtig-wichtigen Freunds in den 90ern – und ein Energiegeschoss! Auf dem Weg zum Wald zackelte sie immer neben einem her oder besser gleich vorneweg. Leine los und zzzzzziiiischhhhhh…sah man nur noch einen grauen Blitz davondüsen. Und direkt wieder zurückkommen. Denn Curly war ein ganz anhänglicher, lieber Hund, der mein Bild der Rasse Riesenschnauzer sehr positiv geprägt hat. Im Dunkeln musste man allerdings aufpassen – da wurde man lautstark vor „Männern in Jogginghose“ beschützt…ob das nun notwendig war oder nicht… 😉

Ihr seht, Hunde spielen in meinem Leben eine sehr wichtige Rolle. Mit ihnen verbinde ich so viel Gutes, Spaß und Freiheit – ein Geschenk!

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10 Dinge über Annimi und mich – huiuiui!

Ich habe auf anderen Blogs schon öfter Beiträge à la „X Dinge über mich“ gelesen und fand das witzig. Deshalb hab ich die Idee hier mal frech kopiert. Denn was mir Spaß macht, könnte euch ja auch Spaß machen, nech?! 😉

Also, hier sind 10 Dinge über Annimi und mich:

  1. Ich reise immer mit Schweini & Frido – ein kleines Filzschwein und sein Schildkröten-Kumpel. Im Auto sitzen die beiden auf dem Armaturenbrett (die Straße im Blick), im Flieger oder der Bahn auf meinen Schoß oder auf dem Ausklapptisch. Vorm Losfahren/-fliegen werden sie geküsst – erst von meinem Mann und dann von mir. Zu wichtigen (aufregenden) Terminen kommen sie übrigens auch mit.
  2. Ich trinke morgens einen großen Kaffee mit Mandelmilch und danach literweise Kräutertee. Gerne mit Süßholz.
  3. Meine Lieblings-Näharbeiten sind das Applizieren, Vernähen und Sticken von Taschenmonster-Gesichtern.
  4.  Alle Viecher und Taschenmonster bekommen einen Kuss, bevor ich sie verpacke und zur Post bringe.
  5. Es hat echt gedauert, bis ich akzeptiert habe, dass jedes Viech so wird, wie es werden will. Manchmal fällt mir das immer noch schwer – zum Beispiel, wenn mein Kopf nach „mehr Professionalität“ ruft.
  6. Die Viechernamen vergebe ich nach Gefühl. Manchmal habe ich erst das Viech vor Augen und suche dann nach einem Namen. Manchmal weiß ich sofort, dass „sollte ich mal einen Hund/einen Piranha/eine Buckelzirpe machen, wird er/sie/es so und so heißen“. In jedem Fall sagt mir mein Bauchgefühl, wenn ich den richtigen Namen gefunden habe.
  7. Noch bevor ich die Nähmaschine anschalte, mache ich in der Regel die Musik an. Was ich dann so höre und welche Dinge bei mir noch für einen guten Flow notwendig sind, könnt ihr hier lesen.
  8. Wenn ich am Computer arbeite, kann ich gar keine Musik hören, weil ich mich dann nicht konzentrieren kann.
  9. Ich trage beim Arbeiten (egal ob Nähen oder Illustrieren) 3/4 des Jahres dicke Socken und habe mir eine Decke um die Beine gewickelt. In der (wirklich) kalten Jahreszeit kommen noch Hüttenschuhe aus Filz dazu…und natürlich Tee, Tee, Tee.
  10. Illustrationen entwerfe ich direkt und gleich „in echt“ am Rechner – kein Skizzieren, kein Vorzeichnen von Hand. Überhaupt arbeite ich durchgehend digital und habe große Freude daran, alles jederzeit wieder verändern zu können, ohne vorangegange Arbeiten verwerfen zu müssen.

Ha, das hat mir jetzt auch schreibend Spaß gemacht – ich glaube, das mach ich irgendwann noch mal… 😉

 

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#52goodthings Nr. 24: Langsamkeit

Früher bin ich sehr viel gerannt.

OK, „früher“ hört sich so an, als wäre ich schon 80…aber anders kann ich es nicht sagen. Schließlich sind auch so roundabout 8 Jahre schon „früher“, oder? Jedenfalls war ich zu dieser Zeit ziemlich in Action. Und das meine ich nicht im Positiven.

Ich war beruflich sehr eingespannt und habe mich von meinem Agentur-Job sehr vereinnamen lassen. Das hat eine Zeit lang Spaß gemacht, aber irgendwann bekam das Ganze eine alles überschattende Qualität. Trotz oder gerade wegen der vielen Zeit, die ich im Job verbrachte, hatte ich auch in meiner Freizeit das Gefühl, dass ich möglichst viel aus meinem Tag rausholen müsste: zu viele Termine, zu viel vor und folglich bei keiner Sache so richtig dabei. Mein Kopf drehte sich immer nur darum, wie ich alles unter einen Hut bringen konnte. Eigentlich war er ständig 3 Schritte voraus und ich erinnere mich noch gut an das Gefühl von Dauerhetze. Das zeigte sich auch beim Rausgehen mit dem Hund: Wir haben zwar immer ausführliche Touren gemacht, aber in einem Affenzahn – Nordicwalking lässt grüßen…

Glücklicherweise habe ich mir dann irgendwann selbst einen Strich durch die Rechnung gemacht: Nach einem ziemlich katastrophalen „Urlaub“ musste ich einsehen, dass das alles so nicht mehr ging. Einige Zeit später kam dann noch die Erkenntnis dazu, dass dieses gehetzte Leben auch gar nicht meiner Mentalität entspricht. Wer hier regelmäßig mitliest, hat sicher schon gemerkt, dass ich eigentlich jemand bin, der viel Freiraum, Ruhe und Zeit für sich braucht. Ein Jobwechsel und ziemlich viel Beschäftigung mit mir und meinen Wünschen/Bedürfnissen waren die Folgen. Und so ist dann auch Annimi entstanden. 🙂

Heute bin ich ein großer Fan von Langsamkeit. Ich kriege sie nicht immer mit einer gewissen Ungeduld unter einen Hut, die in mir schlummert – siehe dazu auch mein Blogpost zum Thema Geduld. Aber ich versuche, sie so oft wie möglich zu mir zu holen. Zum Beispiel trödeln der Hund und ich mittlerweile auch gerne mal durch die Gegend: Hier mal ein Blatt angucken, da mal eine Schnecke hochheben, einfach mal zwischendurch auf eine Bank setzen… Und ich plane meine Tage anders. Ich habe ein gutes Gefühl dafür entwickelt, was ich in einen Tag packen kann, um mich damit wohl zu fühlen. Zudem höre ich auf meinen inneren „Almbrödli“ (wer wissen möchte, was das ist, kann es hier nachlesen). Denn es sind selten Leute oder Dinge von außen, die mich hetzen – das bin meistens nur ich selbst. Insofern könnte der Hashtag für diesen Post auch „Achtsamkeit“ oder so heißen…aber ich hatte das Bild mit den Schnecken im Kopf und da passte Langsamkeit eindeutig besser! 😉

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Spiel-Bankkarten zum Ausdrucken

„Ich zahl das dann mit Karte.“
Einer meiner Standardsätze, denn ich bin ein fröhlicher Kartenzahler. Und genau aus diesem Grund habe ich für euch und eure Kinder eine 3er Rutsche Spiel-Bankkarten zum Ausdrucken gemacht. Die können dann zusätzlich zum Annimi Spielgeld ins Portemonnaie eurer kleinen Kaufmannsladen-Shopper wandern. Je nach Laune, Kontostand und Viechervorliebe kann man sich dann für die Viecherbank, die Viecherkreditkarte oder die Bank der Viecher entscheiden.

Einfach das Annimi Spiel-Bankkarten-PDF ausdrucken, die Karten ausschneiden, in der Mitte knicken und zusammenkleben. Wer es ganz cheffig machen möchte, schneidet noch die linken Ecken rund. 😉

Falls ihr jetzt übrigens sagt „Oh, wir haben noch gar keinen Kaufmannsladen…“ oder noch Inspiration in dieser Sache sucht: Ich habe gerade eine tolle Inspirationsquelle ergoogelt (neben Pinterest natürlich). Auf der Plattform So leb ich gibt es ganz viele tolle Bilder von Kaufmannsläden aller Art und von DIY Dingen, mit denen man ihn füllen kann. Das Tolle ist, dass es sich hierbei um Bilder und Ideen der So-leb-ich-Community handelt – also Leute wie du und ich, die „im echten Leben“ so einen Kaufmannsladen zu Hause stehen haben. Es gibt natürlich auch zu allen möglichen anderen Wohnthemen Postings – ein Blick lohnt sich auf jeden Fall!

Und jetzt wünsch ich euch viel Spaß beim Karten-DIY-en! 😉

 

 

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